OTT-Angebote Made in Germany

Ein schönes Beispiel dafür, wie man Dienste nicht über das Internet anbieten sollte, liefert Telekom mit ihrem Spotify-Angebot. Erst wirbt man damit, dass die Nutzung von Spotify nicht auf das Datenvolumen angerechnet wird, dann stellt sich aber heraus, dass Daten teilweise berechnet werden.

Anscheinend wurde man dadurch überrascht, dass die Spotify-App noch einiges mehr macht, als nur Musik von Spotify-Servern zu streamen. Hätte man aber auch vorher ausprobieren können.

Was macht man nun? Den Fehler einfach korrigieren und allen Traffic der App aus dem Datenvolumen nehmen? Weit gefehlt: Die Telekom ändert die AGB und das war’s. Der Kunde muss eben hinnehmen, dass die Nutzung des Spotif-Tarifs dennoch das Volumen belastet. Soll er doch gefälligst aufpassen.

So ist man im OTT-Geschäft natürlich ganz vorne dabei und generiert endlich zusätzliche Einnahmen. 😉

Parallelen zu E-Mail Made in Germany sind nur Zufall. 😉

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